Webdesign & Joomla
Bei AK Medical wurden Logo, Inhalts- und Navigationsstruktur, Bildbearbeitung, responsive Seitendarstellung und VirtueMart nicht als getrennte Aufgaben behandelt. Der Praxisfall zeigt, wie daraus schrittweise ein zusammenhängender Joomla-Auftritt entstand.
Ausgangspunkt: Gestaltung und System gemeinsam entwickeln
Der neue Webauftritt für medizinische Ästhetik und Podologie begann nicht mit einem fertigen Template. Zuerst entstanden Logo und Übergangsseite, anschließend die Inhalts- und Navigationsstruktur. Parallel wurde Joomla in einer Entwicklungsumgebung eingerichtet. Dadurch konnten sichtbare Gestaltung, Seitenaufbau und technische Struktur aufeinander abgestimmt werden.
Bereits in dieser frühen Phase gehörten eine eigene mobile Navigation, Kontaktformular, Leistungsblock auf der Startseite und die Vorbereitung von VirtueMart zum selben Arbeitsprozess. Die Gestaltung musste deshalb nicht nur einzelne Seiten, sondern unterschiedliche Inhalte und spätere Funktionen tragen.
Vom visuellen Material zur responsiven Seite
Für den Startseiten-Slider wurden Bilder erstellt und eingebunden. Behandlungsbilder wurden ausgewählt, bearbeitet, optimiert und mit den zugehörigen Texten und Verlinkungen verbunden. Buttons, Leistungsblöcke und die Kontaktseite mit zwei Adressen und Karten mussten im Gesamtbild ebenso funktionieren wie die großformatigen Motive.
Die responsive Umsetzung bedeutete dabei mehr als eine verkleinerte Desktopansicht. Menü, Karten, Kontaktinformationen, Slider und Inhaltsblöcke erhielten für kleine Displays eine eigene Anordnung. Die Anpassungen wurden direkt im individuellen Gantry-5-Template und in den verwendeten Joomla-Modulen umgesetzt.
Der Shop erweitert das Gestaltungssystem
Mit VirtueMart kamen zusätzliche Seitentypen und Zustände hinzu. Kategoriebilder und Produktbilder wurden bearbeitet und eingebunden, Shop-Startseite und Produktdetailansicht angepasst und anschließend für Mobilgeräte weiterentwickelt. Auch Warenkorb, Checkout, Bestätigungsmail und PDF-Rechnung gehörten zur durchgängigen Darstellung.
Produktseite, Auswahl, Warenkorb und Bestellabschluss wurden deshalb als zusammenhängender Funktionsablauf gestaltet und getestet.
Weiterentwicklung statt eingefrorenem Entwurf
Nach dem Start kamen neue Behandlungsseiten, Magazinbeiträge, Bilder und interne Verlinkungen hinzu. Beim späteren Wechsel von Joomla 3 auf Joomla 4 wurde der Auftritt in einer Testumgebung aktualisiert. Template und Startseite wurden angepasst, bevor die neue Fassung übertragen wurde.
Auch die Google-Bewertungen wurden nicht nur technisch eingebunden. Für Topmenü, Startseitenslider, Pop-up und später einen Bewertungsbutton im Header entstanden unterschiedliche Darstellungsformen. Der gewählte Platz und die visuelle Gewichtung mussten jeweils zur vorhandenen Seitenstruktur passen.
Was sich aus dem Projekt ableiten lässt
- Struktur vor Einzelgestaltung: Navigation und Seitentypen geben vor, welche visuellen Bausteine tatsächlich benötigt werden.
- Bild und Inhalt zusammen bearbeiten: Zuschnitt, Dateigröße, Textbezug und Verlinkung entscheiden gemeinsam über die Wirkung eines Motivs.
- Responsive Gestaltung im Template lösen: Mobile Navigation und Inhaltsanordnung sind Teil des Konzepts, keine nachträgliche Korrektur.
- Shopzustände vollständig einbeziehen: Kategorie, Produkt, Warenkorb, Checkout und Dokumentausgabe bilden eine zusammenhängende Nutzungskette.
- Weiterentwicklung mitplanen: Ein Joomla-Design muss neue Inhalte, Module und Versionswechsel aufnehmen können, ohne seine Grundstruktur zu verlieren.
Vom Aufbau zur Weiterentwicklung
So entwickelte sich aus Logo, Inhaltsstruktur und responsivem Webdesign schrittweise ein Joomla-Auftritt, der später um Shop, Bewertungsmodule und technische Modernisierungen erweitert wurde.
Der vollständige Projektverlauf ist in der Fallstudie AK Medical zusammengefasst.